24. April 2020

Bekenntnis zur uneingeschränkten Bargeldnutzung

Bekenntnis zur uneingeschränkten Bargeldnutzung

Liebe Bürger,

fallen ihnen auch die Hinweise an den Kassen auf, aufgrund der Corona Pandemie lieber mit Karte zu zahlen anstelle von Bargeld?

Im ersten Teil meiner Themenreihe zur Bewahrung des Bargeldes, berichtete ich über aktuelle Vorstöße der EC- und Kreditkartenlobby, welche derzeit unter dem Deckmantel der Covid-19-Epidemie erneut versucht eine Einschränkung von Bargeldzahlungen durchzusetzen. Dies geschieht unter Vorspiegelung falscher Tatsachen, mittels derer in verantwortungsloser Weise weitere Angst in der Bevölkerung geschürt und diese somit zu einer schrittweisen Akzeptanz eines zukünftigen kompletten Bargeldverbots erzogen werden soll.

Gestützt auf aktuelle Studien sowie die Beteiligung des Wissenschaftlichen Dienstes des Europäischen Parlaments (EPRS) finden Sie meine Recherchen zum Nachlesen im Link [1] am Ende dieses Beitrages.

Worum es beim Angriff auf unser Bargeld in Wahrheit geht:

- Die EC-/Kreditkartenlobby verspricht sich durch die Abschaffung des Bargeldes einen immensen Gewinn durch Transaktionsgebühren, die sie aufgrund ihrer Monopolstellung dann beliebig in die Höhe schrauben kann.
- Gleichzeitig gäbe es in einem Staatswesen ohne Bargeld die totale Kontrolle durch die Obrigkeit und statt freier Bürger nur noch ständig überwachte und gemaßregelte Untertanen.
- Und zu guter Letzt wären die europäische sowie die nationalen Zentralbanken endlich in der Lage, flächendeckend allen Bürgern saftige Minuszinsen auf ihre Guthaben aufzudrücken, um den bereits im Sterben liegenden Euro noch etwas länger künstlich zu beatmen. Ohne Bargeld wird es für uns dann unmöglich sein, sich dieser staatlich geförderten Enteignung der Massen zu entziehen.

“Bargeld ist gedruckte Freiheit!“

Aufgrund dieser aktuellen besorgniserregenden Situation habe ich als Delegations-Sprecherin für Digitalisierung, zusammen mit meinem Kollegen und wirtschaftspolitischen Sprecher, Dr. Gunnar Beck, jetzt im EU-Parlament einen Entschließungsantrag zum Bekenntnis zur uneingeschränkten Bargeldnutzung eingebracht.

Hierin fordern wir das Parlament konkret dazu auf, ein umfassendes Bekenntnis zum Bargeld abzugeben, welches eine bedingungslose Akzeptanz von Bargeld in allen Mitgliedsstaaten der EU beinhaltet sowie die Aufforderung, keinerlei Einschränkungen von Bargeldzahlungen zuzulassen. [2]

Wir sind nun sehr gespannt darauf, ob unser Antrag in der nächsten Plenarsitzung entsprechende Unterstützung erfährt. Falls nicht, wäre dies ein klares und eindeutiges Signal der etablierten Politik, sich bereits auf dem geplanten Weg in Richtung Zwang und Unfreiheit einer EU-weiten Installation undemokratischer Spitzelstaaten zu befinden.

Diese Bestrebungen zur Erschaffung eines gesinnungsethischen und finanztotalitären EU-Konglomerats williger Vasallenstaaten lehnen wir in aller Entschiedenheit ab! Wir, die AfD, werden alles daran setzen, daß in Europa ein gesundes und respektvolles Miteinander von freundschaftlichen, freiheitlichen und demokratisch verwurzelten Vaterländern erhalten bleibt.

Meine Damen und Herren, ich hoffe bei diesem wichtigen Kampf zur Erhaltung unseres Bargeldes – der nichts weniger ist, als der Kampf für unsere direkte bürgerliche Freiheit – auch auf Ihre Unterstützung! Teilen Sie deshalb bitte sowohl diesen als auch meinen vorhergehenden Beitrag zum Thema Bargeld. Sprechen Sie mit Freunden, Arbeitskollegen und in Ihrer Familie über dieses wichtige Thema. Machen Sie die Menschen in Ihrem Umfeld aufmerksam auf das, was uns und unser aller Freiheit heute so massiv bedroht.

Ich verspreche Ihnen, hier weiter engagiert am Ball zu bleiben, meinen Kampf zur Erhaltung des Bargeldes stetig voranzutreiben und freue mich bereits jetzt darauf, Sie alle in den nächsten Tagen mit dem 3. Teil meiner Bargeld-Themenreihe wiederzusehen.

Es grüßt Sie herzlich

Ihre Christine Anderson, MdEP (AfD)

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[1] Teil 1 der Themenreihe:    https://www.facebook.com/Christine.Anderson.AfD/posts/2601407056796085
[2] Link zum Entschließungsantrag:   https://www.europarl.europa.eu/doceo/document/B-9-2020-0151_DE.html

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